“Mürbe, krakeliert, zergehend — gemacht für den Minztee.”
Die Geschichte
Ghriba sind Marokkos Antwort auf das Mürbegebäck — bröselige Kekse aus Grieß, Sesam, Mandeln oder Kokos, die auf der Zunge zergehen, mit der typischen krakelierten Zuckerkruste obenauf. Der Name heißt auf Arabisch „fremd“ oder „sonderbar“ — der Legende nach kamen diese Kekse im 15. Jahrhundert mit den andalusischen Flüchtlingen. Heute gibt es sie in Dutzenden regionalen Varianten, und sie gehören zu jeder marokkanischen Teezeremonie.
Herkunft: Andalusisches Marokko (Fès, Tétouan)
Vorb.
20 Min.
Garzeit
15 min
Portionen
25 Stück
Schwierigkeit
Einfach
❧
Zutaten
Für 25 Stück
feiner Grieß200 g
Kokosraspel (oder gemahlener Sesam)100 g
Puderzucker, plus mehr zum Wälzen150 g
Backpulver1 TL
Vanilleextrakt1 TL
Orangenblütenwasser1 EL
Butter, geschmolzen100 g
Ei1
Das Rezept
1
Grieß, Kokos, Puderzucker und Backpulver in einer Schüssel mischen.
2
Geschmolzene Butter, Ei, Vanille und Orangenblütenwasser zugeben. Mischen, bis ein weicher, leicht bröseliger Teig entsteht. Er soll zusammenhalten, wenn man ihn drückt.
3
20 Minuten kalt stellen.
4
Zu walnussgroßen Kugeln rollen. Großzügig in Puderzucker wälzen.
5
Auf ein mit Backpapier belegtes Blech setzen und leicht flach drücken. Der Puderzucker reißt beim Backen schön auf.
6
Bei 180 °C 12 bis 15 Minuten backen, bis sie gerade fest sind — auf Druck sollen sie sich noch leicht weich anfühlen.
7
Vollständig abkühlen lassen, bevor du sie bewegst — sie festigen sich beim Abkühlen.
Tipps vom Küchenchef
Nicht zu lange backen — Ghriba sollen innen weich bleiben. Beim Herausnehmen wirken sie noch nicht durch, aber beim Abkühlen werden sie genau richtig.
Sie großzügig in Puderzucker zu wälzen ist entscheidend für die krakelierte Oberfläche.
Wusstest du?
In Marokko gibt es über 20 regionale Ghriba-Varianten — mit Walnuss, Mandel, Sesam, Kokos, Zitrone oder Schokolade. Jede Stadt hat ihre eigene.
Im ganzen Maghreb und im Nahen Osten verbreitet. Ghriba gehört zu einer Familie mürber Kekse, die es von Marokko bis in die Levante gibt. Die marokkanische Mandelfassung, oben aufgerissen wie trockene Erde, fehlt auf keinem Teetablett und bei keinem Fest.
“Mürbe, krakeliert, zergehend — gemacht für den Minztee.”
Vorb. 20 Min. · Garzeit 15 Min. · Portionen 25 pieces · Schwierigkeit Einfach · Herkunft: Andalusisches Marokko (Fès, Tétouan)
Ghriba sind Marokkos Antwort auf das Mürbegebäck — bröselige Kekse aus Grieß, Sesam, Mandeln oder Kokos, die auf der Zunge zergehen, mit der typischen krakelierten Zuckerkruste obenauf. Der Name heißt auf Arabisch „fremd“ oder „sonderbar“ — der Legende nach kamen diese Kekse im 15. Jahrhundert mit den andalusischen Flüchtlingen. Heute gibt es sie in Dutzenden regionalen Varianten, und sie gehören zu jeder marokkanischen Teezeremonie.
Zutaten · Für 25 pieces
feiner Grieß200 g
Kokosraspel (oder gemahlener Sesam)100 g
Puderzucker, plus mehr zum Wälzen150 g
Backpulver1 TL
Vanilleextrakt1 TL
Orangenblütenwasser1 EL
Butter, geschmolzen100 g
Ei1
Das Rezept
1.Grieß, Kokos, Puderzucker und Backpulver in einer Schüssel mischen.
2.Geschmolzene Butter, Ei, Vanille und Orangenblütenwasser zugeben. Mischen, bis ein weicher, leicht bröseliger Teig entsteht. Er soll zusammenhalten, wenn man ihn drückt.
3.20 Minuten kalt stellen.
4.Zu walnussgroßen Kugeln rollen. Großzügig in Puderzucker wälzen.
5.Auf ein mit Backpapier belegtes Blech setzen und leicht flach drücken. Der Puderzucker reißt beim Backen schön auf.
6.Bei 180 °C 12 bis 15 Minuten backen, bis sie gerade fest sind — auf Druck sollen sie sich noch leicht weich anfühlen.
7.Vollständig abkühlen lassen, bevor du sie bewegst — sie festigen sich beim Abkühlen.
Tipps vom Küchenchef
Nicht zu lange backen — Ghriba sollen innen weich bleiben. Beim Herausnehmen wirken sie noch nicht durch, aber beim Abkühlen werden sie genau richtig.
Sie großzügig in Puderzucker zu wälzen ist entscheidend für die krakelierte Oberfläche.