“Die mutigste Schale am Jemaa el-Fna — 15 Gewürze, ein Zahnstocher und dein Mut.”
Die Geschichte
Babbouche (Schneckensuppe) ist eines der bekanntesten Straßengerichte am Jemaa el-Fna — Dutzende Schnecken, stundenlang in einer Brühe aus 15 Gewürzen gegart, darunter Thymian, Anis, Süßholzwurzel, Orangenschale und Poleiminze. Die Brühe selbst ist außergewöhnlich: medizinisch, kräuterig, leicht bitter, tief wärmend. Die Schnecken fischt man mit dem Zahnstocher aus der Schale. Sie nachts im Stehen an einem Stand zu essen, umgeben von Rauch und Geschichtenerzählern, lässt sich durch nichts ersetzen.
Herkunft: Marrakesch, Marokko
Vorb.
Über Nacht wässern + 30 Min.
Garzeit
1h 30min
Portionen
4
Schwierigkeit
Mittel
❧
Zutaten
Für 4
lebende oder gereinigte Schnecken500 g
Süßholzwurzel2 Stangen
getrockneter Thymian2 EL
getrocknete Poleiminze1 EL
getrockneter Anis1 TL
gemahlener Ingwer1 TL
getrocknete Chilischote1
getrocknete Orangenschale1 Stück
gemahlener Kümmel1 TL
gemahlener Kreuzkümmel1 TL
gemahlener Koriander1 TL
gemahlener Pfeffer½ TL
gemahlene Kurkuma½ TL
Salznach Geschmack
Das Rezept
1
Bei lebenden Schnecken: 24 bis 48 Stunden in einem Behälter mit Maisgrieß und Kräutern wässern. Gründlich abspülen.
2
Einen großen Topf Wasser aufkochen. Alle Gewürze und Aromaten zugeben. 20 Minuten ziehen lassen, das ergibt die Gewürzbrühe.
3
Die Schnecken zugeben. 1 Stunde bei mittlerer bis kleiner Hitze garen, bis sie zart sind.
4
Die Brühe abschmecken — sie soll kräuterig, leicht bitter und vielschichtig sein.
5
In Schalen servieren, die Schnecken in der Brühe, Zahnstocher dazu. Die Brühe trinkt man aus der Schale.
Tipps vom Küchenchef
Das Wässern ist bei lebenden Schnecken unverzichtbar — es nimmt die Bitterkeit aus dem Verdauungstrakt.
Die Brühe ist so wichtig wie die Schnecken — gieß sie nicht weg. Sie gilt als heilsam und wärmend.
In Marrakesch hat jeder Verkäufer seine eigene geheime Gewürzmischung für Babbouche — keine gleicht der anderen.
Wusstest du?
Die Schneckensuppen-Verkäufer am Jemaa el-Fna stehen seit Generationen an denselben Plätzen. Der Platz gehört zum immateriellen Kulturerbe der UNESCO, und die Babbouche-Stände sind Teil dieses Erbes.
Eine Tradition des Straßenessens. Babbouche wird aus dampfenden Wagen am Jemaa el-Fna und an den Ecken der Medina geschöpft. Seiner Brühe aus einem Dutzend Kräutern und Gewürzen, darunter Thymian und Süßholz, sagt man nach, sie helfe der Verdauung.
Babbouche (Schneckensuppe) ist eines der bekanntesten Straßengerichte am Jemaa el-Fna — Dutzende Schnecken, stundenlang in einer Brühe aus 15 Gewürzen gegart, darunter Thymian, Anis, Süßholzwurzel, Orangenschale und Poleiminze. Die Brühe selbst ist außergewöhnlich: medizinisch, kräuterig, leicht bitter, tief wärmend. Die Schnecken fischt man mit dem Zahnstocher aus der Schale. Sie nachts im Stehen an einem Stand zu essen, umgeben von Rauch und Geschichtenerzählern, lässt sich durch nichts ersetzen.
Zutaten · Für 4
lebende oder gereinigte Schnecken500 g
Süßholzwurzel2 Stangen
getrockneter Thymian2 EL
getrocknete Poleiminze1 EL
getrockneter Anis1 TL
gemahlener Ingwer1 TL
getrocknete Chilischote1
getrocknete Orangenschale1 Stück
gemahlener Kümmel1 TL
gemahlener Kreuzkümmel1 TL
gemahlener Koriander1 TL
gemahlener Pfeffer½ TL
gemahlene Kurkuma½ TL
Salznach Geschmack
Das Rezept
1.Bei lebenden Schnecken: 24 bis 48 Stunden in einem Behälter mit Maisgrieß und Kräutern wässern. Gründlich abspülen.
2.Einen großen Topf Wasser aufkochen. Alle Gewürze und Aromaten zugeben. 20 Minuten ziehen lassen, das ergibt die Gewürzbrühe.
3.Die Schnecken zugeben. 1 Stunde bei mittlerer bis kleiner Hitze garen, bis sie zart sind.
4.Die Brühe abschmecken — sie soll kräuterig, leicht bitter und vielschichtig sein.
5.In Schalen servieren, die Schnecken in der Brühe, Zahnstocher dazu. Die Brühe trinkt man aus der Schale.
Tipps vom Küchenchef
Das Wässern ist bei lebenden Schnecken unverzichtbar — es nimmt die Bitterkeit aus dem Verdauungstrakt.
Die Brühe ist so wichtig wie die Schnecken — gieß sie nicht weg. Sie gilt als heilsam und wärmend.
In Marrakesch hat jeder Verkäufer seine eigene geheime Gewürzmischung für Babbouche — keine gleicht der anderen.